Neuankömmling

Oberhalb unseres Gartens besitzen wir noch ein weiteres Grundstück. Dort stehen mehrere alte Apfelbäume. Und mit alt meine ich nicht nur das Alter des Baumes selbst, sondern auch die Apfelsorte. Schafsnase zum Beispiel. Und ein unbekannter Halbstamm. Die Schafsnasen-Äpfel sind keine Tafeläpfel. Man kann sie zwar essen, aber wirklich lecker sind sie nicht. Die Halbstamm-Äpfel sind besser. Da die Bäume aber seit Äonen nicht geschnitten wurden, sind sie viel zu hoch gewachsen und die Ernte ist mühsam.

Daher hatten wir den Wunsch, einen neuen Apfelbaum zu pflanzen. Einen, der nicht so riesig wächst. Und mit essbaren Äpfeln.  😉

Zunächst hatten wir überlegt, einen weiteren Baum im Garten zu pflanzen. Aber dort wird der Platz für Obstbäume langsam knapp. Das andere Stückchen Land ist allerdings nicht eingezäunt und wird von Rehen und Wildschweinen regelmäßig aufgesucht. Ein Baum dort muss mindestens Halbstamm-Größe haben und zumindest die ersten Jahre extra gesichert werden. Wobei wir ja leider auch im Garten immer wieder Schäden durch Rehe haben.

Ich habe mich dann erstmal im Internet schlau gemacht über geeignete Apfelsorten für den Hausgarten und las eine Menge über schwachwachsende Unterlagen, Re- und Pi-Sorten und Obstbaumschnitte. Schließlich fuhren wir in eine Baumschule, wo wir das große Glück hatten, dass in einem Gewächshaus unzählige Apfelsorten zur Verkostung angeboten wurden. Der Geschmackssieger war letztendlich die Sorte „Florina“. Eine der neueren Züchtungen mit guter Krankheitsresistenz.

Zuhause wurde das Bäumchen einen Tag später eingepflanzt und eingezäunt.
Und das ist unser Neuankömmling:

Ich hoffe, er wächst gut an und gibt schon in wenigen Jahren eine erste Ernte.  :good:

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Ein Kommentar:

  1. Schick und lebensfroh sieht er aus, der kleine Apfelbaum!
    Und eine feine Aussicht hat er auch noch, also kein langweiliger, vergessener Standort. 😉
    Ich drücke die Daumen und hoffe, bald auch mal einen echten, selbstgezogenen Florina kosten zu dürfen…
    Lieben Gruß

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