Arbeitsvertrag unterschrieben rücktritt österreich

In Österreich gibt es ein spezielles Regelwerk für Leiharbeitnehmer, das sogenannte Zeitarbeitsgesetz. Dieses Gesetz regelt die meisten Aspekte der Arbeitsverhältnisse von Leiharbeitnehmern. Es ist wichtig zu beachten, dass für Leiharbeitnehmer nach wie vor viele Bestimmungen des allgemeinen Arbeitsstatuts gelten. Das Gesetz über die Zeitarbeit sieht vor, dass die Vergütung aller Arbeitnehmer nach wie vor in die Zuständigkeit von Tarifverträgen fällt und der Arbeitnehmer zu dem CBA-mandatierten Satz entschädigt werden muss, der für das jeweilige Nutzerunternehmen gilt. Darüber hinaus sind diese Arbeitnehmer vor unrechtmäßiger Entlassung geschützt, und nach Ablauf einer Dienstzeit gibt es eine viertägige Schutzfrist. Wird die Sanitätsleistung ausgelagert, so kann dies als Betriebsübergang angesehen werden und es gelten die entsprechenden Vorschriften (Haftung des alten Eigentümers, Position des Mitarbeiters darf sich nicht verschlechtern). Nach den österreichischen Bestimmungen hat jede Betriebsübergang in der Regel keine Auswirkungen auf die betroffenen Mitarbeiter – jeder Käufer schließt seine unveränderten Verträge ab. Für die Übertragung eines Unternehmens durch Aktiengeschäft besteht eine wichtige Ausnahme: Da der Arbeitgeber (das Unternehmen selbst) immer noch derselbe ist, wird keine Betriebsübertragung vorgenommen und die oben genannten Schutzbestimmungen sind nicht anwendbar. Arbeitsverträge müssen nicht schriftlich abgeschlossen werden. Die Arbeitgeber werden gesetzlich aufgefordert, ihren Arbeitnehmern schriftliche Informationen über die Beschäftigungsbedingungen zu übermitteln. Dieser sogenannte „Dienstzettel“ muss nicht vom Arbeitnehmer unterschrieben werden und muss unter anderem folgende Frist enthalten; das Datum der Bekanntmachung; den vorgeschlagenen Arbeitsplatz; die Klassifizierung des Gehaltssystems des Arbeitnehmers; den geltenden Tarifvertrag und seinen Mindestlohn; die Berufsbezeichnung; und den Umfang des Jahresurlaubs. Die Kündigungsfrist ist gesetzlich festgelegt und muss je nach Dienstzeit zwischen sechs Wochen und fünf Monaten liegen. Einige Tarifverträge sehen längere Kündigungsfristen vor.

Kündigungsverfahren müssen auch genau aufgezählte Kündigungstermine einhalten. Kündigungstermine sind die gesetzlich oder vertraglich vorgegebenen Tage, an denen ein Arbeitsvertrag gekündigt werden muss. Dies ist unabhängig von der Anforderung der Kündigungsfrist und dient in der Regel dazu, die Beschäftigung vom letzten Tag der Kündigungsfrist bis zum Kündigungsdatum zu verlängern. Tarifverträge sind der Österreichische Gewerkschaftsbund und gesetzliche Arbeitgeberverbände, insbesondere die Wirtschaftskammer und ihre Unterorganisationen. In der Regel werden Tarifverträge für einen bestimmten Sektor oder eine bestimmte Branche geschlossen, in den meisten Fällen gelten sie für das gesamte Gebiet Österreichs, aber es gibt auch Tarifverträge, die nur in einem bestimmten Bundesland gelten.

Kommentare sind geschlossen.