Proximus Vertrag

Helena Gerard: „Was die europäischen Klima- und Energieziele für 2030 betrifft, so hat Europa sein Engagement im Jahr 2014 erneuert. Die Ziele hier sind 40 % weniger CO2, 27 % mehr Energieeffizienz und 27 % mehr erneuerbare Energien bis 2030. Darüber hinaus hat Europa diese Ziele im Pariser Weltklimaabkommen bestätigt – dem Nachfolger des Kyoto-Vertrags. Darüber hinaus gibt es einen Fahrplan für 2050, der eine CO2-Reduktion von 80-95 % gegenüber 1990 vorschlägt.“ Der Erste Weltkrieg hatte in Belgien zu einer vollständigen und völligen Aussetzung der Telekommunikation geführt. Einer der Gründe dafür war die finanzielle Abhängigkeit der Aktiengesellschaft. Die während des Krieges verursachten Schäden und der Abbau von Teilen der Netze führten dazu, dass kolossale Investitionen erforderlich waren, um die Telegrafen und Telefone zu verwalten. Skynet wurde 1995 gegründet. Zu dieser Zeit war es einer der ersten kommerziellen Internet-Provider in Belgien. Ab 2005, nach der Übernahme der Internetaktivitäten des Konzerns durch Belgacom, existierte die Marke Skynet weiter, jedoch nur in Verbindung mit den Web-Content-Aktivitäten des Konzerns.

Interessanter ist, dass die Steuerverwaltung dann die drei Direktoren der Gesellschaft auf den Prüfstand stellt: Der Rechtsstreit betraf Belgacom Invest SA (später in Tango SA umbenannt), eine Aktiengesellschaft, die in Luxemburg zu 100 % im Besitz der Belgacom NV, einer in Belgien eingetragenen Aktiengesellschaft, ist. Belgacom (derzeit Proximus genannt) ist das größte Telekommunikationsunternehmen In Belgiens und befand sich interessanterweise zum Zeitpunkt des Streits vollständig in Staatsbesitz (derzeit ist der belgische Staat mit 53,5 % noch Mehrheitseigentümer). Belgacom NV hatte unter i.a. eine 75%ige Beteiligung an Belgacom Mobile NV, einer anderen in Belgien eingetragenen Aktiengesellschaft, an Belgacom Invest SA beteiligt. Auch die Tatsache, dass es sich bei dem luxemburgischen Direktor um einen Rechtsanwalt handelte, dessen Kanzlei Anwaltskosten in Rechnung stellte und nicht eine Vergütung als Direktor erhielt, wurde nicht berücksichtigt, da keines der Dokumente einen Hinweis darauf gab, dass er in seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt (der Muttergesellschaft) und nicht als Direktor der Belgacom Invest SA tätig war.

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