Tarifvertrag öffentlicher dienst eg2

Überschuss-Mitarbeiterin (personne salariée excédentaire) – Eine Mitarbeiterin mit ununterbrochenem Status, die eine förmliche schriftliche Mitteilung erhalten hat, dass ihre Dienstleistungen aufgrund einer WFA nicht mehr erforderlich sind. Der Status beginnt mit Erhalt der Überschussstatusmitteilung und endet mit der Entlassung oder Ernennung in eine andere Position. 26.15 Ernennung zu einer anderen Organisation innerhalb des öffentlichen Dienstes Jede Arbeitsstunde über den gesetzlich festgelegten 35 Stunden zählt als Überstunden. Seit dem 1. Januar 2017 kann eine Vereinbarung auf Unternehmensebene die Zusatzzahlung für Überstunden festlegen. Dann kann die Zusatzzahlung nicht unter 10 % liegen, aber sie kann niedriger sein als der Satz, der im jeweiligen Branchentarifvertrag festgelegt ist. Wenn keine betriebs- oder branchenbezogene Vereinbarung gilt, muss der Arbeitgeber Überstunden mit zusätzlichen 25 % für die ersten acht Überstunden pro Woche und 50 % für jede zusätzliche Stunde kompensieren. Alternativ kann eine Branchen- oder Betriebsvereinbarung die Überstundenzahlung durch eine zusätzliche Auszeit ersetzen. Die Höchstüberstunden werden gesetzlich auf 220 Stunden pro Jahr festgesetzt, aber sektorale oder betriebliche Vereinbarungen können sich innerhalb bestimmter Grenzen von den Bestimmungen verschlechtern. Seit dem 1. Januar 2017 können Vereinbarungen auf Unternehmensebene Flexibilitäten über die maximale Arbeitszeitdauer einführen.

In jedem Fall darf die tägliche Arbeitszeit jedoch 12 Stunden pro Tag (oder Nacht), 46 Stunden über einen Zeitraum von 12 aufeinanderfolgenden Wochen und 48 Stunden pro Woche nicht überschreiten. Die Reform der Repräsentativität der Arbeitgeberorganisation wurde im Rahmen der Reform der beruflichen Bildung im März 2014 angenommen ( Loi n° 2014-288 du 5 mars 2014 relative é la formation professionnelle, é l`emploi et é la démocratie sociale ). Gemäß einem Dekret vom 13. Juni 2015, das auf sektoraler Ebene repräsentativ ist, müssen die Arbeitgeberorganisationen eine Reihe von Mitgliedsunternehmen umfassen, die mindestens 8 % aller Unternehmen vertreten, die sich an Arbeitgeberorganisationen in der entsprechenden Branche (Publikum der Mitgliedsunternehmen) halten, oder 8 % der Arbeitnehmer, die in derselben Organisation auf nationaler, interprofessioneller oder beruflicher Ebene beschäftigt sind (Arbeitnehmerpublikum). Das Dekret enthält praktische Einzelheiten zur Berechnung des Schwellenwerts von 8 %. Außerdem wird erläutert, wie Arbeitgeberorganisationen einen Tarifvertrag ablehnen können, wenn sie verbundene Unternehmen vertreten, die mehr als 50 % der Beschäftigten von Unternehmen beschäftigen, die den Arbeitgeberorganisationen des Sektors angeschlossen sind. Die Arbeitsrechtsreform vom September 2017 mindert die Bedeutung sektoraler Vereinbarungen und gibt Betriebsvereinbarungen einen zentralen Platz im Tarifverhandlungssystem. Die Verordnung 2017-1385 listet spezifische Themen (z. B. Mindestlöhne) auf, zu denen sektorale Vereinbarungen in Kraft bleiben.

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